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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Something wicked this way comes

The Herbaliser

Something wicked – aber nicht von Jake Wherry und Ollie Teeba, den Köpfen hinter The Herbaliser, die sich zu einer festen Größe des allseits geschätzten Ninja-Tune-Labels entwickelt haben. Locker in den Hüften groovend und geschmackssicher sampelt man sich durch die Tiefen der eigenen Plattens
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Something wicked – aber nicht von Jake Wherry und Ollie Teeba, den Köpfen hinter The Herbaliser, die sich zu einer festen Größe des allseits geschätzten Ninja-Tune-Labels entwickelt haben. Locker in den Hüften groovend und geschmackssicher sampelt man sich durch die Tiefen der eigenen Plattensammlung. Allein das Titelstück mit den Vocals von Seaming To, ein Neo-Soul-Burner par excellence, verführt, tiefer einzutauchen in die Welt der Funk-Schnipsel, Filmmusik-Zitate, Rare Grooves und soulige Reminiszenzen an alte Stax/Motown-Tracks. Darüber liegen die Herbaliser-typischen Scratches und HipHop-Beats, über die mal wieder die gesamte britische Szene-Prominenz - allen voran Blade und MF Doom (KMD) - rappt. Eigentlich scheint sich seit „Very Mercenary“ nicht viel verändert zu haben, dies der einzig erwähnenswerte Nachteil dieser gewohnt vielfältigen Variante britischer HipHop-Kultur. Das Schöne ist, dass The Herbaliser die Grooves trotz ihrer Zitierfreudigkeit nicht nur in reiner Abstraktion belassen, sondern mit Leben füllen. Und noch schöner ist, dass es niemals auf ein reines MC-Gebattle hinausläuft. Ninja Tune hat übrigens Mitte letzten Jahres den kompletten Video-Backkatalog auf der Label-Homepage zur Ansicht freigegeben. Da lohnt sich der Blick unter www.ninjatune.net.