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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Very Mercenary

THE HERBALISER

Hört sich an wie ein kurzer Zusammenschnitt von Samples der beliebtesten Vorabendserien und Comedy-Streifen der vergangenen dreißig Jahre. Unterlegt mit allem, was Spaß macht, also HipHop, Rare Grooves, Funk und Jazz. Das ganze Spektrum dessen, was man in einer gut sortierten Beatz-Bastelstube finde
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Autor: intro.de

Hört sich an wie ein kurzer Zusammenschnitt von Samples der beliebtesten Vorabendserien und Comedy-Streifen der vergangenen dreißig Jahre. Unterlegt mit allem, was Spaß macht, also HipHop, Rare Grooves, Funk und Jazz. Das ganze Spektrum dessen, was man in einer gut sortierten Beatz-Bastelstube findet. Was das Kollektiv The Herbaliser aber so angenehm und herausragend macht, ist nicht wieder der Originalitätsbonus ihrer ersten beiden Platten, sondern die lockere und humorvolle Art, mit der hier gegroovt, gechillt und natürlich auch inhaliert wird. Nicht stylish abgehoben, sondern mit den Beinen auf der Straße und beiden Händen an den Decks. Schließlich gehören Jake Wherry, DJ Ollie Teeba und das assoziierte Mitglied Malachi zu der extrem entspannten Sorte Mensch, der ein guter Flow und familiäre Gemütlichkeit im Producer-Kollektiv wichtiger ist als das Einhalten einer korrekten Kleiderordnung. Als Gäste geben sich diesmal neben Bahamadia u. a. auch die Dream Warriors die Ehre, die aus der leichtfüßig schlendernden Single "Road Of Many Signs" eine richtige kleine Hymne an die dopest beats der Stunde machen. - "Eklektisch, aber nicht schöngeistig", so sprachen bereits die Wiener Sofa Surfers über ihr eigenes neues Album. Gleiches gilt auch hier und macht "Very Mercenary" zur Sahnehaube auf dem ansonsten doch reichlich überzuckerten Instrumental-HipHop- und Downbeat-Kuchen.