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Candy For Wet Matches

The Heli Arc

Was Jochen Stegmaier a.k.a. The Heli Arc auf seinem Debüt allein auf die Beine stellt, ist schon bemerkenswert. Bei einigen Songs (z. B. "The Levee") meint man sich einer fünfköpfigen, bis in die Haarspitzen zugedrogten 70s-Prog-Rock-Band gegenüber. Bei anderen kommt sein Debüt sehr intim mit eingän
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Was Jochen Stegmaier a.k.a. The Heli Arc auf seinem Debüt allein auf die Beine stellt, ist schon bemerkenswert. Bei einigen Songs (z. B. "The Levee") meint man sich einer fünfköpfigen, bis in die Haarspitzen zugedrogten 70s-Prog-Rock-Band gegenüber. Bei anderen kommt sein Debüt sehr intim mit eingängigem Gesang und dezenten Elektroniksounds daher.

The Heli Arc erfindet melancholische Gitarrenklänge nicht neu, versteht es aber, nicht zuletzt durch die etwas düsteren, feingliedrigen Illustrationen von Alec Barth im Booklet, eine eigene Duftmarke zu setzen. Der Stuttgarter hat keine Scheu vor Dissonanzen oder ausufernden Parts. Er baut Chöre und Distortion-Effekte ein, bis sich ein verwobenes und intensiv-düsteres Gebilde formt. Ostinato oder Maserati fallen da als Referenz ein, in ruhigeren Momenten die Sinnbus-Veteranen SDNMT oder eben die Berliner Sometree, die Heli Arc schon im Vorprogramm hatten.