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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Hearts Of Empty

Dakota Suite

Facettenreiches, vom Jazz inspiriertes kleines Meisterwerk, das sich herrlich zum Wegdriften eignet.
Geschrieben am

Eine Grundmelancholie gilt gemeinhin als Trademark der Liverpooler Formation Dakota Suite, geschuldet vor allem Chris Hooson und seinem melodieprägenden Pianospiel. Auf »The Hearts Of Empty« tanzen die Kompositionen dagegen vollkommen aus der Reihe, alles wirkt plötzlich frühlingshaft erfrischt. In klassischer Klaviertriobesetzung mit Schlagzeug und Kontrabass unternehmen Dakota Suite einen Abstecher gen Jazz, ohne sich selbst untreu zu werden. So entspricht die Veröffentlichung auch nicht wirklich einem klassischen Jazzalbum. Vielmehr lassen sich Dakota Suite von der minimalistischen Instrumentierung und den dialogischen Improvisationen des Genres inspirieren und packen bei einzelnen Tracks etwas Elektronik hinzu. Facettenreiches kleines Meisterwerk, das sich herrlich zum Wegdriften eignet.


In drei Worten:  LAID BACK / AMBIENT/ JAZZ