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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

...und Freunde und Yoko

The Flaming Lips

Yoko Ono kann auch anders. Zumindest wenn sie sich die Hilfe arrivierter Indie-Stars sucht, um das gemeinsame Remixalbum 'Yes, I'm A Witch' fertigzustellen. Wayne Coyne von den Flaming Lips z.B., um nur einen zu nennen.
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Einmal Yoko Ono erwähnen, ohne auch zeitgleich die Beatles oder John Lennon zu erwähnen, ein Traum. Und hiermit schon wieder gescheitert. Dabei gibt es aktuell so viele Namen, die man mit der "umstrittenen Avantgarde-Künstlerin" (Weltpresse) assoziieren könnte. Für ihr am 16.02. erscheinendes Remix-Album 'Yes, I'm A Witch' hat die Lennon-Witwe™ eine recht beachtliche Zahl kollaboriender KünstlerInnen um sich geschart, die alle jeweils einen Track aus ihrem (und John Lennons) umfangreichen Backkatalog remixten bzw. auf ihre Art interpretierten.

Von Peaches über das happy Sektenkollektiv The Polyphonic Spree bis hin zu Le Tigre oder Antony Hegarty. Um nur einige zu nennen. Und um einen explizit zur Arbeit mit Yoko Ono zu befragen, überlassen wir Wayne Coyne von The Flaming Lips das Wort, der sich an dem Lennon/Ono-Klassiker 'Cambridge 1969' redlich tat: : "To be able play with a track as uncompromising and confrontational as John and Yoko's 'Cambridge 1969' is, for any curious artist, a rare treat. We took Yoko's primal screams and John's moaning feedback and turned them into a kind of Ornette Colemanesque melody... I fear we may have de-fanged rocks' most disturbing/art/jam." Kann man so sagen, zumindest aber nicht zufriedenstellend wiederlegen.

Für mehr Harmonie sorgen The Apples In Stereo mit einer Friede-Freude-Eierkuchen-Version von 'Nobody Sees Me Like You Do', während sich in Peaches und Ono zwei gefunden zu haben scheinen: Orgiastisch und leicht spinnert geht es beim gemeinsamen Track 'Kiss Kiss Kiss' zu, in der Gänze bleibt 'Yes, I'm A Witch' aber ein Spaß, eine Party, bei der zwar viel zu Bruch geht, man aber hinterher beseelt nach Hause torkelt. Sofern man nicht Gastgeber war. Die Tracklist im Einzelnen:

'Witch Shocktronica Intro' feat Hank Shocklee
'Kiss Kiss Kiss' feat Peaches
'O'Oh' feat Shitake Monkey
'Everyman...Everywoman' feat Blow Up
'Sisters O Sisters' feat Le Tigre
'Death Of Samantha' feat Porcupine Tree
'Rising' feat DJ Spooky
'Nobody Sees Me Like You Do' feat Apples In Stereo
'Yes I'm A Witch' feat The Brother Brothers
'Revelations' feat Cat Power
'You And I' feat Polyphonic Spree
'Walking On Thin Gospel' feat Jason Pierce
'Toyboat' feat Antony Hegarty and Hahn Rowe
'Cambridge 1969/2007' feat The Flaming Lips
'I'm Moving On' feat The Sleepy Jackson
'Witch Shocktronica Outro' feat Hank Shocklee
'Shiranakatta (I Didn't Know)' feat Craig Armstrong