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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The Terror

The Flaming Lips

Mit dem dreizehnten Album wollen es Wayne Coyne und seine Band mal wieder so richtig wissen. Erinnerungen an geniale Momente des Widerstands in Pop wie ihr auf vier CDs festgehaltenes Noise-Orchester für Autoradios, »Zaireeka«, werden wach.
Geschrieben am

Autor: intro.de

Man könnte nun davon schwadronieren, dass die Flaming Lips der Geister überdrüssig sind, die sie mit dem Beginn ihrer Bubblegum-Pop-Phase ab Mitte der 90er gerufen haben, sie sich den experimentellen Psychedelic-Rock ihrer frühen Punktage zurücksehnen.

Wayne Coyne stützt derartige Überlegungen, indem er sich in einem Gespräch mit der Internetseite Pitchfork selbst etwas ratlos zeigte angesichts des neuen Albums, von einer »Hoffnungslosigkeit« sprach, die die Band derzeit fühle, und der vagen Chance, dass das Album eine Antwort auf diese sein könnte. Nun kennt man Coyne aber auch als humorvollen Musiker, der sich gerne mal einen Scherz mit allzu ernsthaften Journalisten macht. Und Krach ist in der Flaming-Lips-Welt nicht nur Krach, Melodie nicht nur Melodie, beides sind Zustände in einem Prozess, dessen ungewisser Ausgang von der Band geschätzt wird. »The Terror« zeugt genau von diesem Glauben an die Magie zwischen den Musikern. Es ist ein Trip, und je länger man auf ihm ist, desto reizvoller wird er.

In drei Worten: Humor / Ratlos / Genial