×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Suche gutes Gefühl

The Field

Mein Name ist Axel Willner. “Ich arbeite bei ‘Systembolaget’, das ist eine vom schwedischen Staat kontrollierte Ladenkette, in der es Alkohol zu kaufen gibt: Wein, Bier, Spirituosen aus aller Welt.” Daneben mache ich Musik. Herzerweichenden Trance-Ambient, euphorischen Schlager-Techno-Pop – suchen S
Geschrieben am

Mein Name ist Axel Willner. “Ich arbeite bei ‘Systembolaget’, das ist eine vom schwedischen Staat kontrollierte Ladenkette, in der es Alkohol zu kaufen gibt: Wein, Bier, Spirituosen aus aller Welt.” Daneben mache ich Musik. Herzerweichenden Trance-Ambient, euphorischen Schlager-Techno-Pop – suchen Sie sich doch selbst ein Etikett dafür aus! Meine Stücke erscheinen beim Label Kompakt unter dem Namen The Field. “Das ist ein netter Name, der irgendwie zu der Musik passt, die ich mache.” Meine sehnsüchtigen, melodiegeladenen Tracks bestehen fast ausschließlich aus klitzeklein geschnittenen Bruchstücken anderer Popmusik. Sie wirken wie vielfältig aufgeladene Emotionssplitter. “Bei der Auswahl meiner Samples orientiere ich mich nicht an speziellen Perioden oder Genres, das hat meist mit den Erinnerungen zu tun, die ein Song in mir wachruft. Wenn ich die Samples daraus neu arrangiere und weitere Elemente dazuspiele, versuche ich, genau diese Gefühle nochmals zu erzeugen. Und deshalb könnte ich das auch nicht mit jedem beliebigen Stück machen, das ist mir v. a. aufgefallen, als ich fremde Sachen remixen musste.” Ob Sie die The-Field-Stücke dann nebenbei zum Referenzen-Raten benutzen, ist mir egal. Ich suche einfach dieses gute Gefühl: “Einen Zustand des Wohlbefindens, etwas, das mich innehalten und etwas spüren lässt. Es soll um mehr gehen als nur darum, seinen Körper auf dem Dancefloor zu jacken.”