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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»How Did I Find Myself Here?«

The Dream Syndicate

Steve Wynn erinnert sich an The Dream Syndicate und ergänzt die Geschichte dieser bahnbrechenden Band um eine bemerkenswerte Fußnote.
Geschrieben am
Einige wenige Alben in den 1980ern langten The Dream Syndicate für ihren Eintrag in das sehr große Buch der Rockgeschichte. Sie stehen in einer Linie mit The Velvet Underground und R.E.M. The Dream Syndicate waren der Paisley Underground, und sie erfanden den College Rock. Ihr Debüt »The Days Of Wine And Roses« beeinflusste Generationen von Musikern, unter ihnen auch der junge Kurt Cobain. Knapp 30 Jahre nach ihrem Zerfall gibt es mit »How Did I Find Myself Here?« ein formidables Alterswerk der Band um Steve Wynn, Mark Walton, Dennis Duck und Neuzugang Jason Victor.

Neo-Psychedelic, Krautrock und Wynns Charakterstudien sind bewusste Verweise der Band auf die Zeit, in der alles begann. Die Belange eines alten Bekannten, jahrelang nicht mehr als eine täglich mehr verblassende Erinnerung und jetzt wieder da. Das Leben hat es gut mit ihm gemeint, er ist in Würde gealtert, und seinen Erzählungen mag man stundenlang lauschen. Wenn er sich Zeit lässt, wie im Titeltrack des Albums, wird es hypnotisch, manchmal laut, und am Ende der Nacht tritt überraschend Kendra Smith durch die Tür, nur für einen Moment. Sie hat geträumt. Das ist Wynns bestes Werk seit »Here Come The Miracles« aus dem Jahr 2001. 

The Dream Syndicate

How Did I Find Myself Here?

Release: 08.09.2017

℗ 2017 The Dream Syndicate, under exclusive license to Anti