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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Pinewood Smile«

The Darkness

Die britischen Glam-Heroen um das Brüderpaar Dan und Justin Hawkins bleiben sich auch auf ihrem fünften Album in Stil und ironischer Selbstdarstellung treu. 
Geschrieben am
The Darkness erfüllen seit Jahren einige der größten Rockband-Klischees: Glamouröses Auftreten, Bandauflösung und Reunion, Drogenprobleme und nicht zuletzt die Musik, die sie in eine Reihe mit 1970er-Ikonen wie Led Zeppelin oder Queen stellt. Elemente derer Musik findet sich auch auf »Pinewood Smile« wieder und zementieren The Darkness’ Status als britische Fahnenträger des klassischen Glam- und Hardrock. Dass sie kein einfacher Abklatsch sind, sondern durchaus eigenständig, stand dabei nie infrage. Ihre selbstgestellte Aufgabe für »Pinewood Smile« war es, der von Autotune und EDM durchweichten Radiolandschaft mit harter Kante den Kampf anzusagen – ein leichter Größenwahn war schon immer ihr Ding.

Das Album trieft vor Selbstironie, hörbar schon im Opener »All The Pretty Girls«, in dem Justin Groupies und deren ebenso willige Mütter besingt. Dem folgen Bretter wie »Buccaneers Of Hispanola«, das eingängige »Solid Gold« (über die Höhen und Tiefen in den Mühlen der Musikindustrie) und das aggressive »Southern Train«. »Why Don’t The Beautiful Cry« ist eine zweistimmig gesungene Ballade und »Japanese Prisoner Of Love« beinahe eine Metal-Hymne. Dazu passend: Am Schlagzeug sitzt bei The Darkness mittlerweile niemand Geringerens als Rufus Tiger Taylor, Sohn von Queen-Drummer Roger Taylor. Authentischer geht’s also nicht mehr.

The Darkness

Pinewood Smile Deluxe

Release: 06.10.2017

℗ 2017 Canary Dwarf Limited under exclusive licence to Cooking Vinyl Limited