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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Wildlife

The Crash

Eigentlich gut, dass es mir im Vorhinein verborgen geblieben war, dass auf der neuen Crash-Platte viele Eighties-Synthpop-Elemente zu hören sind. Hätte mich vermutlich bloß dazu gebracht, Ohren, Augen und Mund zuzuhalten. So aber war die Vorfreude, endlich den in Finnland schon seit Monaten erhältli
Geschrieben am

Eigentlich gut, dass es mir im Vorhinein verborgen geblieben war, dass auf der neuen Crash-Platte viele Eighties-Synthpop-Elemente zu hören sind. Hätte mich vermutlich bloß dazu gebracht, Ohren, Augen und Mund zuzuhalten. So aber war die Vorfreude, endlich den in Finnland schon seit Monaten erhältlichen Nachfolger von “Comfort Deluxe“ in die Stereoanlage zu schieben, von derartigen störenden Ansagen ungetrübt. Lediglich ein vereinzeltes, atemloses „Sehr gut“ war von Leuten mit gutem Draht nach Finnland zu hören. Ja, wie bitte? Ist doch wohl die unverschämteste Untertreibung, die ich je gehört habe! Selbst “grandios“ wäre noch ärmlich bei diesem Album. Popmusik aka The Crash - und sonst gar nichts, schreit es im Kopf. Da ist zwar immer noch eine ganze Menge Melancholie und Verträumtheit drin, aber The Crash haben hier zentnerweise Euphorie zusammengemischt und können bei allem auch noch Gas geben. Bringen es viele ihrer (Indie-)Pop-Kollegen gerade auf zwei bis drei große Songs pro Platte, kommt hier ein Hammer nach dem anderen. Und dann noch diese Synthie-Sounds. Wer es schafft, mir neben der Gitarre so was ungestraft unterzujubeln, bekommt mal gleich noch einen Bonuspunkt. Das erinnert teilweise schon an ELO, ja sogar Queen schimmert mal kurz durch. Um es noch mal auf den Punkt zu bringen: Hiervon kann ich nicht genug bekommen. Ach und übrigens: The Crash-Konzerte sind auch noch so was von Pflicht.