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Parallel Universe

The Church

Bekannt ist Cooking Vinyl als Hort der guten Seelen, die sich mit Lust und Laune dem Zeitgeist versagen, das heißt: sich eher einer langfristigen Schaffensperspektive verschrieben haben, als dem spontanen Kokettieren mit jeweils aktuellen Modeerscheinungen. Dass The Church sich auf ihrem neuen Doppe
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Bekannt ist Cooking Vinyl als Hort der guten Seelen, die sich mit Lust und Laune dem Zeitgeist versagen, das heißt: sich eher einer langfristigen Schaffensperspektive verschrieben haben, als dem spontanen Kokettieren mit jeweils aktuellen Modeerscheinungen. Dass The Church sich auf ihrem neuen Doppelalbum gewisse Techniken des Remixes aneignen, bedeutet allerdings keinerlei Anbiederung an irgendwelche Marktsegment-Analytiker, sondern ist vielmehr logische Konsequenz aus ihrer mehr als zwanzigjährigen Geschichte: Schon lange sind die Zeiten vorbei, wo The Church mit locker-flockigen Folk-Rock-Hits wie "Under The Milky Way" das amerikanische Drivetime-Radio eroberten. Über etwa die letzten zehn Jahre hinweg erlebten wir eine teilweise Mutation in Progressive-Rock-Sphären, die etwaigen Space-Hippie-Verdacht mit ihrem keineswegs verleugneten Melodienreichtum Lügen straften. Im "Parallel Universe" nun wird größtenteils Material des letztjährigen Werkes "After Everything Now This" der weiteren Psychedelisierung zugeführt, übrigens trotz erwähnten Remixcharakters fernab jeglicher Dancefloor-Liebäugelei. Auf einer zweiten CD dürfen zudem noch einige Out-Takes vom letzten Opus bestaunt werden. Far out, maaan.

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