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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Funplex

The B-52's

16 Jahre sind seit dem letzten Studioalbum, 19 Jahre seit dem letzten großen Hit vergangen. Spekulationen über das Warum dieses Comebacks wischen wir mal beiseite und konzentrieren uns lieber auf "Funplex". Als dieses unwahrscheinliche Album im Billboard-Magazin angekündigt wurde, überschlugen sich
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16 Jahre sind seit dem letzten Studioalbum, 19 Jahre seit dem letzten großen Hit vergangen. Spekulationen über das Warum dieses Comebacks wischen wir mal beiseite und konzentrieren uns lieber auf "Funplex". Als dieses unwahrscheinliche Album im Billboard-Magazin angekündigt wurde, überschlugen sich die Reaktionen der Die-Hard-Fans im Netz:

"die beste Partyband überhaupt wieder da", "so sollte Rock'n'Roll sich anhören" oder schlicht "WHOOOOOOOOOOOOOOOO HOOOOOOOOOOO!!". Tatsächlich sind die B-52's fest im amerikanischen Mainstream-Party-Kosmos verankert. Der ist bekanntlich miefig konservativ und für Experimente nicht gerade offen. Insofern vertraut "Funplex" folgerichtig auf die Trademarksounds der Band, die Stimmen: Cindy Wilson und Kate Pierson stets zwischen kreischend und jubilierend, Fred Schneider mit nüchterner Ausdruckslosigkeit. Der Effekt dieses Pingpongs der Stimmen ist immer noch verblüffend und verleiht selbst mittelprächtigen Fake-Funk-Nummern noch eine Leichtigkeit, um die eine Band wie Maroon 5 hart kämpfen muss. Maroon 5, ist das gemein? Mitnichten. Die Vergangenheit der B-52's mag im Postpunk liegen, im Jahr 2008 steuern sie geradewegs in den beflügelten Mainstream. Warum auch nicht.