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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Hamburgs neues Discotier

Tensnake

Die Tracks von Marco Niemerski zeigen, dass sich House nicht ohne Disco denken lässt.
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Die Tracks von Marco Niemerski zeigen, dass sich House nicht ohne Disco denken lässt. Sebastian Ingenhoff stellt den Hamburger anlässlich des ReReleases seines Überhits „Coma Cat“ (Defected), einer aktuellen Mix-CD sowie angekündigter neuer Singles mal vor.
 
Tensnakes Output ist bisher nicht sonderlich groß, und dennoch dürften seine sporadisch erscheinenden Maxis das Disco-Revival der letzten Jahre maßgeblich mitgeprägt haben, handelte es sich doch ausnahmslos um Hits. Das auf Gerd Jansons Label Running Back erschienene geschmeidige „Holding Back My Love“ erreichte mit minimalem Tempo maximales Euphorieniveau, und die aktuelle „Coma Cat“-EP führt den Plastik-Disco der frühen Achtziger mit dem New-York-House der Neunziger auf eine gemeinsame Tanzfläche. Zudem hat Tensnake mit Mirau ein eigenes Label am Laufen.


Für nächstes Jahr hat er nun sein Debütalbum angekündigt: „Wahrscheinlich wird es schon eher in Richtung Pop als Club gehen. Mehr Gesang, mehr Instrumente, mehr Musik. Stilistisch wird es auch eher ein wilder Mix, es wäre ja langweilig, nur bei Disco kleben zu bleiben.“ Die Wartezeit auf das Album lässt sich derweil mit seiner auf Defected erscheinenden Mix-Compilation „In The House“ verkürzen, die ziemlich genau hält, was der Titel verspricht.