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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Hit The Light«

Ten Fé

Zarte Feelgood-Vibes aus London: Ten Fé präsentieren sich auf ihrem Debüt »Hit The Light« durchweg wohlig und kaum aufmüpfig.
Geschrieben am
Dass allein die ersten Singles aus »Hit The Light«, dem ersten Album von Ben Moorhouse und Leo Duncan alias Ten Fé, über den Sommer mehrere Millionen Spotify-Streams angehortet haben, weckt den Verdacht auf eine Sound-of-the-summer-Band. Und tatsächlich klingen die zwei in etwa wie ein versonnenes Mash-up von The Drums mit The Cure und Bruce Springsteen, mit gleichermaßen fluffigen Synthies, Gitarren und Drums, die harmonisch Hand in Hand gehen und zusammen ein watteweiches Indie-Pop-Bett bauen. Das ist natürlich gesäumt von »Huuh-huuh«-Backings und abwechselnden Lead-Vocals mit viel Hall drauf. Das Paradebeispiel: »Elodie«, meistgestreamt, bittersüß und locker, eine schwelgerische Hymne auf eine verflossene Liebe. Wer nach Dramatik und Spannung sucht, wird auf »Hit The Light« wahrscheinlich nicht fündig. Einzig die etwas kantigeren, atonalen Synthies in »Twist Your Arm« lugen ein bisschen aus dem flaumigen Sound hervor, aber sonst ist das Motto kompromisslos »feel good«. Das Festivalzelt baut sich im Hintergrund schon fast von alleine auf.

Ten Fé

Hit the Light

Release: 27.01.2017

℗ 2017 SOME KINDA LOVE