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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Volcano«

Temples

Mit »Volcano« präsentieren Temples der Welt eine neue Wundertüte voll von ihrem schelmischen Neo-Psychedelic-Rock.
Geschrieben am
Es gibt ein neues Temples-Album – endlich! Nach dem psychedelischen Kreativ-Drops »Sun Structures«, den man geduldig drei Jahre lang lutschte, schütteln die Briten nun ein neues Kleinod aus der Bonbontüte und sammeln alle Spuckfäden dort auf, wo ihr Debüt sie liegen ließ. Der Opener »Certainty« erstaunt zwar zunächst mit einer unerwartet prominenten Basslinie, aber schnell bricht über diesem neuen Teppich der Sound-Vulkan in gewohnter Pracht aus: Über zwölf Songs erstreckt sich eine barocke Landschaft aus Sixties-Psychedelic, verspielt und voller Pomp, mit Chromatik und Polyfonie in Hülle und Fülle. Über alles legt sich ein liebreizendes Vintage-Knarzen, und es bestehen keine Zweifel, dass »(I Want To Be Your) Mirror« J.S. Bachs Song des Jahres geworden wäre, würde er noch unter uns weilen. »Volcano« reitet aber nicht bloß auf der Welle seines Vorgängers weiter: Synthesizer und Phaser frischen den Sound inmitten der typischen, von ausgelassener Tonart-Akrobatik geprägten Melodie-Ornamente auf und winken bisweilen verstohlen den moderneren Sounds eines Kevin Parker zu. Sie verfremden aber zu keinem Zeitpunkt die Temples-Experience. »Volcano« ist eine bodenlose Melodienkiste, ein unbändiger Maskenball mit Weinbrunnen und Konfetti.

Temples

Volcano

Release: 03.03.2017

℗ 2017 Heavenly Recordings under exclusive licence to [PIAS]