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Telekinesis!

Telekinesis

Endlich ein Death-Cab-For-Cutie-Nachfolger, der Charts und Konzerthallen ähnlich schnell stürmen könnte.
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Endlich ein Death-Cab-For-Cutie-Nachfolger, der Charts und Konzerthallen ähnlich schnell stürmen könnte.

 

Ein Raunen geht durchs Land, und was es sagt, versteht man genau: Vielen Leuten steht der Sinn nach einer neuen Band, die erhebende Indiehymnen spielt, die mit ihren Melodien zum Schweben bringt, die mit hellen Stimmen warme Worte singt. Unterstützung für Someone Still Loves You Boris Yeltsin also oder eben ein schnuckeliges Update der in Rockstarsphären entfleuchten Death Cab For Cutie. Der Sommer hat all diese Leute erhört, und er bringt ihnen: Telekinesis.

Im Kern ein bebrillter US-Boy aus Seattle namens Michael Lerner, der sein Album in seiner Heimat unlängst auf dem Lieblingslabel Merge veröffentlicht hat. Europa musste ein wenig warten, bekommt dafür aber nun eine ausgedehnte Albumversion inklusive einer vorangegangenen EP. Und es ist gleich klar, dass man dankbar sein kann, dass die Klasse dieser Band - anders als damals bei DCFC - schnell erkannt wurde. Denn Telekinesis wissen, wie man die unwiderstehliche Indiepop-Atmosphäre hinbekommt und wie man entsprechende Songs strickt, die sowohl Hooklines als auch genügend komplexe Substanz besitzen. Das - gar nicht überraschend - von DCFC-Gitarrist Chris Walla produzierte Album hat vielleicht noch nicht ganz die Hitdichte der besten Platten von Wallas eigener Band, das kann aber in Zukunft noch gut kommen. Außerdem ist "Telekinesis!" jetzt auch schon wundervoll.