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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Teil 1: Ahzumjot

Neue Bands für 2012

Ein Ausblick, was euch im nächsten Jahr an spaannenden Künstlern und neuen Alben erwartet. Teil 1: Ahzumjot aus Hamburg.
Geschrieben am

Der Achtungserfolg, den Alan Julian Asare dieses Jahr mit seinem Debütalbum »Monty« erzielen konnte, erstaunte die HipHop-Szene – ihn inbegriffen. Der Produzent und Rapper in Personalunion kam quasi aus dem Nichts. Sein Soundentwurf irgendwo zwischen Dubstep-Bässen, dreckigen Synthies und 808-Drums traf in Kombination mit den authentischen Texten den Nerv der Zeit: Ahzumjot geht es um die Probleme und Fragen der Generation Facebook.

Herkunft:
Hamburg
Genre: HipHop
Bandmitglieder: 1
Besondere Vorkommnisse: Der Hamburger arbeitet noch immer in einem Modefachgeschäft.
Aktuelles Album: »Monty«

Was hat 2011 für dich für Erkenntnisse gebracht?
Wenn du was erreichen willst, musst du bereit sein, dich wirklich aufzuopfern und dir den Arsch aufzureißen.

Was war der geilste Moment für dich als Musiker dieses Jahr?
Als Stephan Szillus vom Juice-Magazin mich auf dem Splash! fragte, ob er was von meinem Album, das zu dem Zeitpunkt noch in der Mache war, hören dürfe und nach dem ersten Song nur noch »Darf ich bitte alles hören?« sagte. Fast genauso gut war es, als mir DJ Mad, Tropf und Shuko sagten, mein Sound gehöre in die Charts.

Was ist dein persönlicher Masterplan für 2012?
Der Fokus liegt im Moment stark auf der neuen Live-Show. Mein Ko-Produzent Levon Supreme wird den DJ machen mit Macbook, Effektgeräten, LPD und Kaoss Pad. Crusoe wird den Back-up mimen. Ganz klassisch also – wo alle anderen gerade verkrampft einen auf Band und »richtige Musik« machen. Außerdem produziere ich das neue Rockstah-Album mit und arbeite nebenher an einem neuen Projekt.

Was waren deine drei Lieblingsalben des Jahres?
Casper »XOXO«. Coldplay »Mylo Xyloto«. Asap Rocky »LiveLove$AP Mixtape«.

Wie gehst du denn mit der großen Aufmerksamkeit um, die dir dieses Jahr von Seiten der Fans und Musikindustrie begegnet ist?
Das sagen ja nur die Medien, dass ich steil gehe. Ich selbst merke nur, dass ich von meinem Umfeld mehr Aufmerksamkeit bekomme. Schon das ist manchmal anstrengend, aber ich weiß, das ist ein Luxusproblem. Ich find es spannend und cool, aber letztlich jobbe ich noch immer im Klamottenladen.

Hast du einen Tipp, auf welchen anderen jungen Rapper wir 2012 unbedingt schauen sollten?
Cro – der braucht noch geilere Produktionen und muss an seinem Profil arbeiten, eigener werden. Er hat aber viel Potenzial, hat eine gute Stimme, kann geil rappen. Außerdem glaube ich an Olson Rough und vor allem an das kommende Rockstah-Album.