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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Leben am Limit«

SXTN

SXTN zeigen, wie whack alle HipHop-Typen im Vergleich zu ihnen sind, und ficken deine Mama ohne Schwanz.
Geschrieben am
Wie, die haben jetzt erst ein Album? SXTN sind eines dieser Musikphänomene, die schon Kult sind, bevor sie überhaupt ihr Debüt aufgenommen haben. Jetzt ist »Leben am Limit« endlich da, und es ist, wie zu erwarten, dope. Bei Wikipedia steht noch immer: »Sie polarisieren durch ihre provokanten Texte.« Ja, denn wenn Frauen pöbeln, ist das provokant, muss hinterfragt und gerügt werden. Frauen mag man leise und züchtig, und schon gar nicht sollen sie eine peinliche Ideologie entlarven, wie es SXTN tun, die Typen dort packen, wo es den Idiotischen unter ihnen am meisten wehtut: bei ihrer Männlichkeit. Unterlegt mit dicken Trap-Beats, beleidigen Nuru und Juju Boys, die sie belästigen, und das tun sie besser, als die Angesprochenen es je könnten. Sie wehren sich gegen Belästigung (»Frischfleisch«), rauchen Blunts im »Bongzimmer«, graben sexistischen Mackern im Publikum das Wasser ab (»Ausziehen«) und feiern mit ihren Fotzen, ohne sich Anmachen gefallen zu lassen: »Du willst an meine Titten, aber du darfst es nicht, weil ich es verbiete.« Die Schimpfwörter »Schlampe«, »Bitch« und »Hure« werden in Richtung ihrer Erfinder geschossen und ihrer Misogynie enttarnt: »Realtalk von ‘nem Mannsweib« eben. Nur geil.

SXTN

Leben am Limit

Release: 02.06.2017

℗ 2017 JINX Music