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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Geballte Schweden-Power

Swergie

Schon im Vorfeld als eine der heißesten Parties während der Berliner Modewoche gehandelt, hält Swergie was es verspricht und bringt den Kessel zum Brodeln.
Geschrieben am

Bei Public Enemy heißt es ja eigentlich »Don’t Believe The Hype« - die Veranstaltungs-Reihe Swergie allerdings hält, was vorher angekündigt wird in jedem Fall. Was sich aus einem Wortspiel des Begriffes »Sverige« ableitet und in schwedischer Landessprache nicht mehr als »Schweden« bedeutet, heißt für die weit über 3.000 Besucher am 17. Januar im Berliner Radialsystem V vor allem eins: Feiern bis zum Umfallen.


Dafür schlossen sich die Kopfhörermarken Urbanears, Coloud, Molami und Marshall Headphones zusammen und präsentierten auch unter das Party-Volk gemischten Gästen wie  Michi Beck, Cosma Shiva Hagen und Chiara Schoras eine Mischung aus Mode und Musik. Nach der ersten Runway-Show heizte das schwedische Elektro-Pop-Duo Icona Pop dem Berliner Publikum mit Hits wie »We Got The World« und »I Love It« ein. Im Anschluss performte die Sängerin Elliphant ein paar Songs, bevor Moneybrother und Pelle Almquvist von The Hives etwas mehr Rock’n’Roll-Vibe ins Spiel brachten. Acid Washed stammen zwar aus Frankreich, konnten bei Swergie mit der geballten Schweden-Power aber problemlos mithalten und sorgte bei den Gästen für schweißtreibende Tanzeinlagen zu den House- und Elektro-Beats. Das wäre vermutlich auch noch die ganze Nacht so gegangen, hätte nicht die Polizei irgendwann die Party beendet. Was soll man sagen: Die besten (Parties) sterben eben jung.