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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Sweet Silence

Barbara Morgenstern

Sind das da umherflatternde Schmetterlinge auf dem neuen Album der Berliner Electro-Fricklerin? Vielleicht. Die machen einen beflügelten Hindernislauf um reduzierte Keyboard- und Drumcomputer-Tunes. Sommertauglich!
Geschrieben am

Autor: intro.de

Sparsam instrumentierte Melodien mit warmem Gesang und freundlicher Atmosphäre ausstatten ... Bei aller digitalen Reduktion und konsequenten Schlichtheit im mitunter unterkühlten Klang läuft auf »Sweet Silence« alles total entspannt und luftig wie bei einer sonnigen Cabriofahrt. Umso charmanter, dass der Soundmotor hier und da rumpelt und quietschende, stolpernde oder taumelnde Loops ausspuckt.

Dazu klackert wie auf »The Minimum Says« ein Beat, der als verkürzter Cha-Cha-Cha in die Melodie tanzt. Morgenstern kann aber auch mondän, wie die Cocktailparty-Stimmung auf »Spring Time« zeigt. Das Ganze mit englischen Texten, die der Berlinerin gänzlich unkompliziert von den Lippen perlen. Und als ob der schmackhafte Eisbecher nicht schon groß genug wäre, gibt es auch noch zwei Instrumentals: das kurze melancholisch-verklärte »Bela« und das leichtfüßig bouncende »HipHop Mice«. Bitte Sonnenbrille passend zu den Kopfhörern kombinieren.

In drei Worten: Sonnig / Cabrio / Electropop