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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»I Hate Music«

Superchunk

Superchunk geben sich rauer als auf dem Vorgänger und fast etwas zu gut zum Mitklatschen geeignet – oft aber auch nur einfach grandios.
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In der bereits damals komplizierten Welt der frühen 90er gehörte es zu den einfachen Dingen im Leben, die Musik der Band Superchunk aus North Carolina zu lieben. Denn diese drei hemdsärmligen Männer und die wie ein Gummiball herumspringende Bassistin spielten schnellen, mitreißenden, immer melodiösen Indierock, der einfach cool und fröhlich war und niemanden von diesem Vergnügen ausschloss.

Über 20 Jahre später hat sich nichts daran geändert. Auf das 2010er-Comeback »Majesty Shredding« folgt nun mit »I Hate Music« auf dem eigenen Label Merge das tatsächlich zehnte Album. Rauer als der Vorgänger und fast etwas zu gut zum Mitklatschen geeignet – oft (wie beim Opener »Me And You And Jackie Mittoo«) aber auch nur einfach grandios. Selbst wenn die Texte mittlerweile Themen und Gefühle von nicht mehr ganz jungen Menschen behandeln, hat die hohe, gellende Stimme Mac McCaughans nichts von ihrer jugendlichen Energie verloren. Die Band lärmt traumhaft, und immer noch ist es ganz leicht, sie einfach nur zu lieben.