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Super 700

Super 700

Explosive Melancholie, die niemals in düsterer Verzweiflung endet. Super 700, das sind vor allem die drei engelsgleichen Schwestern Ibadet, Albana und Ilirjana Ramadani. 2003 von ebenjenen gemeinsam mit vier weiteren Musikanten in Berlin gegründet, machten Super 700 schon 2005 mit ihrem Minialbum “W
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Explosive Melancholie, die niemals in düsterer Verzweiflung endet. Super 700, das sind vor allem die drei engelsgleichen Schwestern Ibadet, Albana und Ilirjana Ramadani. 2003 von ebenjenen gemeinsam mit vier weiteren Musikanten in Berlin gegründet, machten Super 700 schon 2005 mit ihrem Minialbum “When Hare And Fox Had Fun” Menschen glücklich und präsentieren nun mit ihrem selbst betitelten Debüt den etwas anderen Pophit aus der Hauptstadt. Da treffen Jazz und synthetische Klänge auf Pop-Rock-Elemente, tanzsichere Partyfreuden auf explosive Melancholie sowie Kate Bush auf Julee Cruise. In vielen Clubs sorgten sie mit gefühlvollen Gesängen und straffer Triprock-Instrumentierung bereits für bewegende Momente, Augenzeugen berichten von einem ganz besonderen Poperlebnis. “Recent Changes” eröffnet die unwiderstehliche Klangperformance. Hier ist eine Proberaumband am Werk, die schon lange ins Licht gehört. Mit Sprechgesang groovt “Here Goes The Man” in die surreale Welt des Seins. Eine abwechslungsreiche Soundmischung, die unter die Haut geht und auch die Muskulatur nicht zur Ruhe kommen lässt. Synthesizer und Gitarre in wechselseitiger Aufruhr, präzise abgeschmeckt, und immer wieder der Chor der impulsiven Schwesternharmonie. Während “Guys’n’Girls” einfach nur rockt, eignet sich “I Love The Rain” als frische Sehnsuchtshymne für den ins Wasser gefallenen Frühling. Und wenn es sogar Strokes-Produzent Gordon Raphael von New York nach Berlin zieht, dann sollte die Geschmackspolizei dringend ihre Augen und Ohren offen halten.