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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Gang Signs & Prayer«

Stormzy

Auf seinem Debütalbum »Gang Signs & Prayer« wagt sich Stormzy ein gutes Stück über die bekannten Grenzen seines Grime hinaus.
Geschrieben am
Mit seinem millionenfach auf Youtube aufgerufenen Track »Shut Up« war Stormzy maßgeblich dafür verantwortlich, dass Grime in der Popkultur wieder an Bedeutung gewonnen hat. Der Brite, bürgerlich Michael Omari, gilt als Symbolfigur der neuen Grime-Welle, obwohl er mit »Gang Signs & Prayer« erst jetzt sein Debütalbum veröffentlicht. Der Südlondoner bedient sich auf seinem Debüt nicht nur harter Raps und schneller, für Grime typischer Beats, sondern greift in manchen Tracks bewusst auf radiotaugliche Pop-Elemente zurück. 

In »Blinded By Your Grace, Pt. 1« versucht sich Stormzy sogar an einer Ballade und sprengt damit endgültig die Genre-Grenzen. Doch da er primär ein Rapper ist, bleiben die Grime-Tracks des Albums seine eigentliche Stärke. Wie sein amerikanischer Cousin Rap ist Grime vor allem von seinen Slangs gekennzeichnet, in diesem Fall dem sogenannten »Roadman Slang«. Eine ausführliche Auseinandersetzung mit diesem Zungenschlag ist empfohlen, um beim Hören von »Gang Signs & Prayer« nicht »Lost in Translation« zu geraten. Die Auskenner hingegen wissen: Mad ting fam!

Stormzy

Gang Signs & Prayer

Release: 24.02.2017

℗ 2017 #Merky Records