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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Concrete Vision«

Still Parade

Ein verwaschener Sound, verbleichende Gitarren und verliebter Pop. Auf seinem Debütalbum »Concrete Vision« zeigt sich Niklas Kramer als Fan von fundierten Pop-Zitaten.
Geschrieben am
Ein gertenschlanker Synthie-Pop, Indietronic und vor allem Pop stehen bei Still Parade in der ersten Reihe. Das Debüt »Concrete Vision« ist in Geist und Attitüde eher mit dem lasziven Gender Crossing von Dev Hynes oder dem Softrock-Funk der jüngsten Daft-Punk-Platte »Random Access Memories« verwandt als mit jedem aktuellen Gitarrenalbum. Einst war Niklas Kramer mit seinem Folk-Projekt Deep Sea Diver in Deutschland unterwegs, allerdings musste er den Namen aufgeben. »Geht die eine Tür zu, öffnet sich eine andere«, dies steht schon in Glückskeksen geschrieben. Und so sah Kramer darin nicht nur ein Hindernis, sondern eine Chance. Er bekam von seinem Vater ein altes Tonbandgerät und lebte damit seine Soundvorstellungen zwischen Beach Boys, Caribou und Tame Impala aus. Weichgespült, psychedelisch und mit dem naiven Charme eines Ariel Pink. Egal, ob beim verstrahlten »Walk In The Park« oder beim stark an Tame Impala erinnernden »Concrete Vision« – das verwaschene T-Shirt, das sich Kramer angezogen hat, steht ihm gut. Ein bisschen surft der Sound dabei schon auf dem Trend. Aber wen interessiert das, wenn man auf diesen Ozean blicken darf.

Still Parade

Concrete Vision

Release: 10.06.2016

℗ 2016 Heist or Hit

Still Parade  »Concrete Vision«  (Heist Or Hit / Membran / VÖ 03.06.16)