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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Wer wir sind«

Stereofysh im Steckbrief

»Wer wir sind« - der regelmäßige Bandsteckbrief. Dieses Mal mit verspieltem House aus Berlin.
Geschrieben am

Herkunft Berlin 
Genre Verspielter House mit poppigen Melodien 
Mitglieder 3 
Besondere Vorkommnisse Lysann und ihr Bruder Gunnar Zander haben schon in ihrer Kindheit zuammen Musik gemacht – zunächst unter der Regie des Vaters, bis ihr Bruder Lars auch auf den Geschmack kam und als drittes und komplementierendes Mitglied dazustieß. 
Aktuelles Album »The Race« (Lebensfreude / Believe Digital / Soulfood / VÖ 22.05.15)

Wann waren eure ersten Berührungspunkte mit elektronischer Musik? 
Ly: Ich hab 1999 in einer Berliner Software-Firma gearbeitet. Zwei hippe Typen haben mir damals immer gebrannte CDs gegeben. Eine davon war Wagon Christs »Tally Ho!«. Das hat mich echt umgehauen. Ich wollte mich revanchieren und habe gesucht und den Jungs »Panthalassa: The Remixes« von Miles Davis als Antwort auf den Tisch gehauen. Das war quasi meine Eintrittskarte für die Clique der »cool kids«. 
La: Ich komme musikalisch aus einer ganz anderen Ecke. Mein Interesse an elektronischer Musik und die Faszination fürs Genre ist tatsächlich erst durch Stereofysh entfacht worden. 
»The Race« klingt sehr lebensbejahend. Entspricht das eurem Wunsch, oder ist es einfach euer Naturell? 
G: Man könnte sagen, da treffen Wunsch und Naturell entspannt aufeinander. Wäre schön, wenn das auch bei unseren Hörern ankommt. Heute haben wir zufällig »Igor« im Radio gehört und uns riesig gefreut.  
Ly: Auf dem neuen Album sind Stücke, die uns in den letzten drei Jahren ziemlich beschäftigt haben, vermutlich liegt es auch daran. 

Stichwort »Lebensfreude«: Habt ihr hier die passende Labelheimat gefunden?  
Ly: Das kann man wohl sagen. Lebensfreude – also Labelchef Gunne – nimmt uns so, wie wir sind. Hier redet uns niemand in die Tracks. Das ist ein Riesengeschenk und eine besondere Form der Wertschätzung.  

Habt ihr ein Problem damit, mainstreamig zu klingen?  
G: Es gibt sicherlich Leute, die unsere Musik zu schlicht finden oder zu poppig; manche finden sie möglicherweise auch zu umständlich. Wenn wir im Radio laufen, ist das ein Ritterschlag. Wenn wir dadurch irgendjemanden im richtigen Moment erreichen, ist das eine Sache, über die man sich ein Leben lang freuen kann.

Stereofysh

The Race

Release: 15.05.2015

℗ 2015 Lebensfreude Records