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Liebeslieder für alle

St. Vincent, Bob Dylan u.v.a. spielen Songs für gleichgeschlechtliche Hochzeiten

Seit 2017 ist die Ehe in Deutschland auch für gleichgeschlechtliche Paare möglich. Bob Dylan, Kele Okereke, Kesha und einige mehr haben jetzt den passenden Hochzeits-Soundtrack veröffentlicht.

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So deutlich wird es vielleicht gar nicht immer, aber die meisten Liebeslieder drehen sich doch um hetereosexuelle Beziehungen. Für die EP »Universal Love« haben Künstlerinnen und Künstler wie Bob Dylan, Kesha, St. Vincent und Benjamin Gibbard nun Klassiker neu aufgenommen. Die Songs sollen als Soundtrack für gleichgeschlechtliche Hochzeiten funktionieren, entsprechend wurden Pronomen ausgetauscht.

Bob Dylan covert Gene Austins »She’s Funny That Way« und singt »He’s Funny That Way«, St. Vincent hat aus The Crystals »And Then He Kissed Me« schlicht »And Then She Kissed Me« gemacht. Ein Highlight ist Ben Gibbards (Death Cab For Cutie) Coverversion von »And I Love Her« von den Beatles. Bei ihm heißt der Song nun entsprechend»And I Love Him«. Eigentlich egal bei welchem Anlass, alle Stücke sind genau so romantisch und ein wenig kitschig, wie es sich für ordentliche Liebeslieder und Hochzeitstanzsongs gehört.

Die EP erscheint zum diesjährigen Record Store Day auf Vinyl, bei Spotify gibt es die Stücke aber bereits jetzt zu hören.

Seit dem 1. Oktober 2017 dürfen in Deutschland auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Unser ausführliches Interview zu dem Thema findet ihr hier.