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Schon lange ist die Urheberrechtsverletzung über das Internet kein alleiniges Problem der Musikindustrie mehr. Gewarnt durch die Erfahrungen der Plattenfirmen (bzw. bei Konzernen: des Musikbereiches) wissen die Filmproduzenten, dass von Aufklärungskampagnen keine Änderung der Situation zu erreichen
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Schon lange ist die Urheberrechtsverletzung über das Internet kein alleiniges Problem der Musikindustrie mehr. Gewarnt durch die Erfahrungen der Plattenfirmen (bzw. bei Konzernen: des Musikbereiches) wissen die Filmproduzenten, dass von Aufklärungskampagnen keine Änderung der Situation zu erreichen ist und bemühen sich daher eines Tricks: In einer jüngst vorgestellten Aktion will der Branchenverband der amerikanischen Filmindustrie (MPAA) vor allem Eltern erreichen. Sie sollen Hilfe erhalten, dem Tauschbörsen-Treiben ihrer Kinder ein Ende zu bereiten, wenn sie nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden wollen.

Seit vor einigen Monaten die Prozesswelle der Musikindustrie anrollte, wurde verstärkt von Fällen berichtet, bei denen Minderjährige ohne Wissen ihrer Erziehungsberechtigten illegal herunter geladen hatten. Die angekündigte, kostenlose Windows-Software soll dem nun Abhilfe schaffen, ob auf dem Familien-Computer im Wohnzimmer oder eben dem des Nachwuchses im Kinderzimmer. Bürgerrechtler zeigen sich bei dem Gedanken an diese Big-Brother-Idee zu Recht besorgt, doch bei Strafen von regulär 30.000 Dollar pro herunter geladenem Film in den USA, werden solche Bedenken wohl schnell verrauchen.