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Return To Zero

Spiritual Beggars

Michael Amott spielt nicht zu knapp Gitarre bei Arch Enemy und Carcass. Doch da zwei Bands den künstlerischen Output des schwedischen Saitenstylers augenscheinlich nicht befriedigen, nimmt er mit seiner dritten Liebe, den reaktivierten Spiritual Beggars, kurzerhand deren siebtes Studioalbum auf.
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Michael Amott spielt nicht zu knapp Gitarre bei Arch Enemy und Carcass. Doch da zwei Bands den künstlerischen Output des schwedischen Saitenstylers augenscheinlich nicht befriedigen, nimmt er mit seiner dritten Liebe, den reaktivierten Spiritual Beggars, kurzerhand deren siebtes Studioalbum auf.

Michael Amott spielt nicht zu knapp Gitarre bei Arch Enemy und Carcass. Doch da zwei Bands den künstlerischen Output des schwedischen Saitenstylers augenscheinlich nicht befriedigen, nimmt er mit seiner dritten Liebe, den reaktivierten Spiritual Beggars, kurzerhand deren siebtes Studioalbum auf. Fünf Jahre nach dem letzten Studiowerk „Demons“ gibt uns das skandinavische Quintett mit „Return To Zero“ ein unglaublich ausgeruht und kraftvoll klingendes Classic-Rock-Album an die Hand.

Auf den zwölf Tracks stellt Amott einmal mehr unter Beweis, dass er sein Handwerk als Komponist vorzüglich beherrscht: Das Album ist abwechslungsreich, eine kompakt rockende Einheit. Besonders bei der Wahl des neuen Sängers, dem Halbgriechen Apollo Papathanasio, haben Amott und Mitstreiter besonderes Gespür bewiesen: Der Neue lässt den abgewanderten JB (Grand Magus) nicht im Geringsten vermissen, sondern weiß mit großartiger Stimme speziell bei den einfühlsamen Stücken wie „Spirit Of The Wind“ und „The Road Less Travelled“ Akzente zu setzen. An die Überplatte „Ad Astra“ mit Krachern wie „Angel Of Betrayal“ oder „Left Brain Ambassadors“ vermag „Return To Zero“ zwar nicht ganz heranzureichen, aktuell wird sich dieses Album jedoch ganz vorne in seinem Segment einreihen. Zu Recht!