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Sterne-Sänger schlägt alternatives System vor

Spilker gegen Radio-Quote

Eine Quote führt schnell zu dem Problem "provinziellen Mist über den Äther zu schicken", meint Frank Spilker gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu der von Nida-Rühmelin neu entfachten Diskussion um eine einzuführende Radio-Quote in Deutschland. Der Sterne-Sänger pflichtete jedoch bei, dass die "d
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Eine Quote führt schnell zu dem Problem "provinziellen Mist über den Äther zu schicken", meint Frank Spilker gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu der von Nida-Rühmelin neu entfachten Diskussion um eine einzuführende Radio-Quote in Deutschland. Der Sterne-Sänger pflichtete jedoch bei, dass die "derzeitige Radiolandschaft für die Musik als Ganzes ein Problem darstellt".

Das Problem ist nicht neu, die Diskussion darum und um eine mögliche Quote nach französischem Vorbild ebenfalls nicht. Spilker, der derzeit erfolgreich eine Lanze für die Renaissance des Oberlippenbarts zu brechen scheint, wartet jedoch mit einem Alternativ-Vorschlag auf: Ein Punktesystem. Im umgekehrten Verhältnis zur Chart-Platzierung sollen Punkte vergeben werden, so dass leer ausgeht, wer die Nummer Eins spielt, aber 99 Punkte erhält, wer die Band auf Platz 100 zu Gehör bringt. Die Radio-Stationen müssten dann ein gewisses Soll an Punkten erfüllen, die sich jedoch nicht an Sprache oder Herkunft, sondern vielmehr an den Verkäufen bzw. auch dem Bekanntheitsgrad orientieren.