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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Redaktion steigt aus!

Spex-Umzug

Nach monatelangem Hin- und Her ist es jetzt leider amtlich: Mit dem Berlin-Umzug des Magazins und dem daraus resultierenden Rücktritt/Rauswurf der Redaktion wird es die Spex wie wir sie kennen nicht mehr geben.
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Jetzt ist es also leider wirklich amtlich: Die Spex zieht um. Und bereits gestern war klar: Die Redaktion zieht nicht mit. Alex Lacher, Geschäftsführer des Verlags Piranha Media, dem neben Spex auch Groove und das Webportal rap.de unterstehen, hatte der (Noch-)Redaktion in einem Meeting gestern (14.12.) in Köln ein neuerliches Angebot unterbreitet, das aber seitens der Redaktion abgelehnt wurde, zumal sich ein Gros der festen Mitarbeiter bereits mehrfach gegen einen solchen Umzug ausgesprochen hatte. Zur Disposition stand unter anderem auch ein Entwurf der Belegschaft, der vorsah, dass die bisherigen Mitarbeiter des Blattes im Rahmen einer dezentralen Redaktion dem Magazin auf freier Basis verbunden bleiben, meldet das Portal Pop 100.

Lacher dagegen hatte schon seit längerem mit einem Berlin-Umzug des im Kölner Süden ansässigen Magazins geliebäugelt, zumal mittlerweile eben auch Groove und rap.de in einem dortigen Kreuzberger Bürokomplex untergebracht sind. Zentralsierung lautet da das (faule?) Zauberwort.

Bereits vor wenigen Wochen erhielt der Kern der Redaktion eine betriebsbedingte Kündigung, die kommende Doppelausgabe (Januar/Februar 07), noch von der bisherigen Redaktion betreut und in den Druck gegeben, markiert damit das einstweilige Ende der Spex wie wir sie kennen. Wie die Spex-Redaktion, allen voran Noch-Chefredakteur Uwe Viehmann darüber denkt, war ja lang und breit nachzulesen. Nichtsdestotrotz sei des gestrige Meeting in ruhiger und sachlicher Atmosphäre über die Bühne gegangen.

Mit Erscheinen des Märzheftes wird sich nicht nur das Impressum grundlegend geändert haben, auch die angedachte zweimonatige Erscheinungsweise bedeutet eine krasse Neuorientierung für eines der Diskurspop-Magazine der ersten Stunde, das seit über 25 Jahren in der Domstadt residiert. Mit Maximilian Bauer (aka "Max Dax"), Herausgeber des Interview-Magazins Alert und u.a. Autor der Tageszeitung Die Welt, ist anscheinend auch schon ein Nachfolger für den vakanten Chef-Redakteur-Posten gefunden.