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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Lese Majesty«

Spektakel: Shabazz Palaces

Als »Butterfly« war er die Stimme der Digable Planets. Als »Palaceer Lazaro« brachte Ishmael Butler sich 2011 im EinMannArmee-Format auf die Landkarte zurück und ließ mit dem ersten Shabazz Palaces-Album »Black Up« nicht nur Früh-90er-Rap-Sozialisierte Blick und Zeigefinger gen Himmel erheben.
Geschrieben am

»Lese Majesty« schließt nahtlos an den Vorgänger an und liefert weiterhin den einzigartigen Swing des Unrunden, Musik gewordene Wimmelbilder, die auch im 20. Durchgang immer wieder Neues entdecken lassen. Trotz Dirtystep-Wobble-Wahnsinn,  angetäuschtem Antiflow und hakeligen Beats wirkt hier nichts beliebig und passt am Ende so hart und gut in- und aufeinander wie Lego.

Shabazz Palaces stehen somit auch 2014 für den deepsten Rap/Elektronik-Bastardsound im All und rechtfertigen einmal mehr das erste HipHop-Artist-Signing der Sub Pop-Labelgeschichte. Und mit dem 90-Sekünder »Solemn Swears« liefert PL diesmal sogar einen respektablen Halbhit. Musik zum Wundknien.

 

In drei Worten: Deep / Down / Dirtystep