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Sounds Of The Americans

Jim White

»Sound Of The Americans« ist der Versuch, US-amerikanische Folk-Texturen anhand von Songskizzen zu kartografieren.
Geschrieben am

Autor: intro.de

»Sound Of The Americans« ist der Versuch, US-amerikanische Folk-Texturen anhand von Songskizzen zu kartografieren.

Jim White ist Songwriter (Alt.Country, Americana) und labt sich gerne an Panels und Comedy-Impro. Warum auch nicht, wenn das Publikum lieber Bock auf Diskutieren hat: Bitte! Die Theoriefraktion darf diese Praxis »performativ« nennen. Sein neues Projekt »Sounds Of The Americans« trägt eher ein anderes Label: »zerfasert«. Besagtes Album – 15 Eigenkompositionen, ein Daniel-Johnston-Cover – ist der Soundtrack zu dem hierzulande unbekannten Theaterstück »The Americans«, das teilweise auf dem Mist von Sam Shepard, Autor von »Paris, Texas«, gewachsen ist, der sich wiederum bei den Griechen ... Ersparen wir uns den Rest. Was »S.O.T.A.« allerdings so bemerkenswert macht, ist der Versuch, US-amerikanische Folk-Texturen anhand von Songskizzen zu kartografieren. White und seine Gastmusiker haben sich dafür den klobigen Titel »post-modern musical spaghetti western« einfallen lassen. Sinnigerweise folgen die Songs dem Hobo-Mythos und wurden größtenteils »on the road« geschrieben. Wo auch sonst? Stichwort Qualität: Beim nächsten Mal bitte nicht jedes Schlagloch mitnehmen.

In drei Worten: SOUNDTRACK / FÜR / TRUCKER