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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Sometree in Birmingham

So, wir sind auf der Insel. Den Freitag haben wir komplet im Bus verbracht, um nach 13 Stunden dann in einem schäbigen Etap in Frankreich oder Belgien zu nächtigen. Am nächsten Morgen verpaßen wir dann die Fähre (siehe oben) und hängen deshalb noch ein wenig und g
Geschrieben am

Autor: Sometree

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So, wir sind auf der Insel. Den Freitag haben wir komplet im Bus verbracht, um nach 13 Stunden dann in einem schäbigen Etap in Frankreich oder Belgien zu nächtigen. Am nächsten Morgen verpaßen wir dann die Fähre (siehe oben) und hängen deshalb noch ein wenig und ganz easy im Bus ab. Als wir in Birmingham ankommen, warten vor dem Club schon am späten Nachmittag leichtbekleidete Kids. Während sich in unserem Heimatland kein Schwein mehr darum schert, wenn wir aus dem Bus ausssteigen, sind diese Wartenden hörbar informiert über uns Ex-Hannoveraner. Komische Sache. Genauso wie die Show. Soundcheck isn't, weil die Kids sich ans Gitter drücken wollen. Wir spielen eine unserer schnellsten Auftaktshows und sind um halb acht frisch frisiert im Feierabend. Auf der Insel tickt einfach alles anders.[--more--]

Speziell auch auf dem britischen Campus. Dort gibt es mehr Überwachungskameras als Studenten - und Letztere dürfen aus vertraglichen Gründen auch keine Freunde empfangen. Nur um das Bizarre in gebotener Kürze wiederzugeben: Weil wir uns vor Jahren mal geschworen hatten, keinen Cent mit der Musik verdienen zu wollen, haben wir auch in UK auf sämtliche Gagen verzichtet. Obwohl wir gerne draufzahlen, haben wir für den ersten Abend die Einladung eines Unbekannten angenommen, bei ihm im Studentenwohnheim zu übernachten. Der Unbekannte ging feiern und wir mit seinem Schlüssel Richtung Campus. Dort filmte man unser orientierungsloses Umherziehen. 'Was wollt ihr hier?' fragte uns der Wachmann. Sean antwortet: 'Unsere Isomatten und Schlafsäcke abgeben, um dann ins Hotel zu fahren.' Daraufhin der Wachmann: 'Ihr dürft hier nicht sein.' Wir fahren um den Block und versuchen es noch Mal von hinten. Ziemlich dumm von uns. Ein anderer Wachmann erwischt uns praktisch auf der Schwelle zum Schlafplatz - und wird ungemütlich. Wir überreichen ihm den Schlüssel der Wohnung (sorry Nick, das wird Ärger geben), verlassen besser schnell die Stadt und nehmen uns für ein paar Pfunde ein Hotel neben der Autobahn. Unser Ami Sean ist völlig aus dem Häuschen.
Alles weitere später.

b.