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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

So war's in Köln: Gute Laune in voller Lautstärke

Cloud Control live

Cloud Control hüllen das Gebäude 9 in Fröhlich-Pop ein. Nicht spektakulär, dennoch sympathisch. Und laut!
Geschrieben am

Australien hat die Popmusik schon einiges zu verdanken: Go-Betweens, Howling Bells, Tame Impala -  Jetzt erobern Cloud Control die Welt mit ihrem folkigen Indie-Rock. Das Quartett aus der Nähe von Sydney machte mit dem im Mai veröffentlichten Debüt-Album »Bliss Release« im Indie-Bereich Furore. Beim Gig in Köln hält sich die Aufregung zwar in Grenzen, dafür ist die Stimmung allgemein recht gut.

Ihr erster Song »Meditation Song # 2« läutet den einstündigen Auftritt ein. Sänger Alister schwingt die Gitarre und Keyboarderin Heidi wippt im weißen Blazer elegant mit. Außer die erste Reihe bewegt sich das Publikum wenig und verfolgt nur gelassen den Gig. Jung und Alt haben sich versammelt, um die Band hautnah zu sehen. Nach einigen Albumsongs kündigt Alister den neuen Track »Yawn« an und erkundigt sich nach der Stimmung des Publikums. Der Sound ist ungewohnt laut und die Gitarren dröhnen noch Sekunden später. Die bekannten Singles werden brav gespielt und als Zugabe covern Cloud Control "There She Goes" von The La´s. Der Unterschied zum Original ist kaum zu hören. Wäre der perfekte Schwiegersohn eine Band, wären es Cloud Control. Eine Band mit Manieren und Anstand.

»Klingen ja schon nach Fleet Foxes«, ist aus der Diskussion der Fans nach dem Konzert rauszuhören. Sympathisch sind beide Bands allemal. Cloud Control verteilen zufrieden am Merch-Stand Autogramme und sprechen mit ihren Fans. Ganz bodenständig, ganz ohne Star-Attitude, ganz ohne Aufregung.