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Übers Spielen

Sky Larkin

Christian Steinbrink schaute bei der freudvollen Band aus Leeds mal nach, ob alles wirklich so leicht von der Hand geht oder doch viel harte Arbeit dahintersteckt.
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Wirklich eine freudvolle Band, diese Sky Larkin aus Leeds. Sie lachen den ganzen Tag, nichts scheint ihnen schwerzufallen, und die Resultate auf ihrem Album "The Golden Spike" wirken dementsprechend spielerisch leicht. Christian Steinbrink schaute mal nach, ob alles wirklich so leicht von der Hand geht oder doch viel harte Arbeit dahintersteckt.

Wie wichtig ist das ziellose Herumspielen für euch, um Kreativität zu entwickeln?
Katie: Das Unterbewusste spielt immer eine Rolle, um etwas Künstlerisches zu erschaffen. Aber das Jammen mit einer Band kann auch gefährlich sein. Es ist nicht notwendig der beste Weg, um Resultate zu erzielen. Die Idee und die technischen Fähigkeiten sollten schon ineinandergreifen. Es gibt immer Raum für Zufälle, die sich als genial entpuppen. Daran wird Musikmachen nie scheitern. Der Maler Jackson Pollock hat zwar gesagt, dass er mit happy accidents arbeite, aber er war darüber hinaus auch noch unglaublich begabt und fähig. Auch wenn man es seinen Bildern nicht ansieht, entsprangen sie doch einem kreativen Konzept. Sie waren Produkt einer konkreten Überlegung und gleichzeitig experimentell.

Welchen Musikstil assoziiert ihr am wenigsten mit "Herumspielen"?
K: Auch wenn das vielleicht überraschend kommt: Ich denke zuerst an Jazz. Er vermittelt zwar den ersten Eindruck, dass da Leute herumspielen, aber in Wirklichkeit richten sie sich streng nach Standards und versuchen ständig, diese zu variieren.
Nestor: Metal. Ich denke da an Kraft, an Ausdauer und Arbeit, daran, Gitarren zu würgen.

Was ist das beste Spielzeug, um auf Tour Zeit totzuschlagen?
K: Das ist der Nintendo DS. Außerdem haben wir noch Autokartenspiele: "Ultimate Starfighter Top Trucks" und "Star Wars Top Trucks". Das sind klasse Maschinen!

Was ist eure traurigste Geschichte über Spielzeuge, die verloren gegangen sind?
N: Oh, dass du mich daran erinnern musst! Ich hatte einen lebensgroßen Ghostbusters-Rucksack. Er war großartig, machte ohrenbetäubenden Lärm. Irgendwann meinte meine Mutter, dass sie ihn leider verloren habe. Das war schlimm. Ich habe ihn jeden Tag über meiner Kleidung getragen, und auf einmal war er für immer weg.
K: Als ich etwa sechs Jahre alt war, gab es einen Flohmarkt, für den ich einige Bücher spendete. Versehentlich habe ich auch mein Lieblingsbuch eingepackt. Während des Flohmarktes sah ich, wie ein Mädchen namens Helen Jolly das Buch aus der Tasche zog. Ich habe sie noch gebeten, mir das Buch zurückzugeben, weil es ja mein Lieblingsbuch war, sie hat das aber nicht getan, sondern es gekauft und mitgenommen. Das war schlimm. Dasselbe Mädchen war später übrigens auch dafür verantwortlich, dass ich mir den Arm brach. Aber das ist eine andere Geschichte.