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Madsen lassen Esso-Häuser beben!

Skandal in Hamburg

In Hamburg auf der Reeperbahn beben die Häuser und die Morgenpost wirft wilde Spekulationen auf. Wir haben Madsen nach einem Statement zum Vorwurf befragt, durch ihr Konzert verantwortlich dafür zu sein.
Geschrieben am

»Wir haben es ja schon oft aufs Cover von unseren Alben geschafft, aber noch nie aufs Cover der Hamburger Morgenpost. Wie absurd Medien ticken, wissen wir ja alle. Die Problematik hier liegt natürlich viel tiefer und ist in jahrelangen Auseinandersetzungen und Diskussionen zwischen den Bewohnern der Esso-Häuser und den Eigentümern begründet. Es geht um bezahlbaren Wohnraum auf dem Kiez, um Instandhaltung und Erhaltung von gewachsenen und legendären Spielstätten und Clubs, allen voran das Molotow. Und natürlich vor allem um die Gesundheit und das Wohl von vielen Menschen. Da ist die Tatsache, dass wir einen Tag lang unser Equipment nicht aus dem kurz nach unserem Konzert in besagtem Molotow abgesperrten Gebäude rausbekommen haben, nur von relativ geringer Bedeutung. Natürlich sind wir sehr froh, dass es für uns glimpflich abgelaufen ist und wir unsere ›5 Alben - 5 Nächte‹-Tour wie geplant weiter fortsetzen konnten.

 

 

Dass wir, obwohl wir und unsere Fans zugegebenermassen sehr laut sind, keine Gebäude oder gar Strassenzüge zum Beben bringen können, zeigt schon die Tatsache, dass das Logo und das Knust nach unseren Konzerten durchaus noch begehbar bzw. bespielbar sind.

 

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gilt in diesen Tagen den evakuierten Bewohnern und Geschäftsbetreibern der esso-häuser, und ganz besonders Andi und seinem ganzen Team vom Molotow.«