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»Silk Rhodes«

Silk Rhodes

Von Baltimore über New York nach Kalifornien. So lässt sich der Weg beschreiben, den Silk Rhodes hinter sich bringen mussten, bevor ihr Debütalbum jetzt bei Stones Throw das Licht der Welt erblickt.
Geschrieben am
Die klangliche Ästhetik des selbst betitelten Albums verweist auf die frühen Siebziger und umreißt Einflüsse von Funk und Disco bis Reggae. Dabei reduziert Produzent Michael Collins die Songs oft nur auf wenige wesentliche Elemente und weist so der Stimme von Sänger Sasha Desree einen wichtigen Part bei der Gesamtwirkung zu. George Benson, Prince oder George Clinton sind die prominenteren Namen im Ideen-Fundus dieser Platte, hinzu gesellen sich allerlei Synthie-Sounds, die geradewegs aus dem Weltraum zu stammen scheinen, wie man ihn sich vor über 30 Jahren vorstellte. Funk im zähflüssigen Schimmern der Lavalampe, umhüllt von einem Morgenmantel aus Seide und doch klar mit der Coolness der Postmoderne ausgestattet. Diese Lieder scheinen direkt aus den Synapsen eines LSD-Enthusiasten mit Hang zu starken Aphrodisiaka zu stammen. »Bound to give boners«, meint dann auch Psychedelic-Schnuffi Mac DeMarco. Musik zum Liebemachen und mehr.

In drei Worten: 
Funk / Lavalampe / Schlafzimmer
 Silk Rhodes »Silk Rhodes« (Stones Throw / Groove Attack / VÖ 05.12.2014)

Silk Rhodes

Silk Rhodes

Release: 02.12.2014

℗ 2014 Stones Throw