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»Sykli«

Siinai

Die finnischen Progrocker Siinai legen mit ihrem sechsten Album ihr bisher elegischstes Werk vor. Leider klingt es nicht ambitioniert, sondern einfallslos.
Geschrieben am
Das muss man sich auch erst mal trauen: Der Titeltrack des neuen Albums der auf ihren bisherigen Veröffentlichungen nicht immer überzeugenden, aber doch abwechslungsreichen Progrock-Band Siinai besteht aus einem zweisekündigen Gitarrenriff, der repetitiv von vorne bis hinten durchgezogen wird. In den Riff mischen sich ein paar synchrone sowie asynchrone Percussion-Elemente und ein Hintergrundgesang – und dann bleibt das für die Laufzeit von zehn Minuten so. Mutig, innovativ, ambitioniert, könnte man denken.

Tatsächlich aber treibt es den Hörer die Wände hoch. Nun ja, vermutlich nicht jeden Hörer, aber die Evidenz spricht dafür, dass es zumindest einigen Hörern so gehen wird. Und das Ärgerliche ist, dass der Track nicht das einzige dezidiert unterfordernde der fünf Stücke auf »Sykli« ist. Dabei ist die Produktion klar, die Strukturen sind verlässlich, die Harmonien vorhanden. Aber letztlich klingt das hier nach talentierten Hobbymusikern, die nicht genau wissen, was sie mit ihren Instrumenten anfangen sollen. Also spielen sie erst mal drauflos, bauen ein Grundgerüst, irgendwas wird ihnen beim Spielen schon einfallen, so dachten sie wohl. Tut es dann nur leider nie.

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