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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Pony Express Record

Shudder To Think

Mit dem fünften Album der Ex-'Dischord'-Legende hat sich zwar einiges geändert - unter anderem die Besetzung (Nathan Larsan-git./Adam Wade-drums) - nicht aber die Herangehensweise an die Songs: Ein Thema wird unaufdringlich aufgebaut, und ehe man es als solches wahrnimmt, ist es schon in das nächste
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Autor: intro.de

Mit dem fünften Album der Ex-'Dischord'-Legende hat sich zwar einiges geändert - unter anderem die Besetzung (Nathan Larsan-git./Adam Wade-drums) - nicht aber die Herangehensweise an die Songs: Ein Thema wird unaufdringlich aufgebaut, und ehe man es als solches wahrnimmt, ist es schon in das nächste übergegangen. Hierzu tragen verkürzte Versatzszücke ein gerüttelt Maß bei.
Läßt man sich unbedarft von der Gitarre führen, mag man zunächst befremdet sein: Der losgelöste Akteur an selbiger ruft scheinbar 'Ground control...' und schrammelt sich munter und bewußt schräg durch die Gegend - und doch findet sich alles zur guten Durharmonie im Refrain wieder ein. Viel Raum und Zeit nimmt sich der extreme Stimmlagen füllende Gesang Craig Wedrens, was den Stücken die unverwechselbare Note gibt und sehr gut tut: So bei 'So Into You', einem Stück mit Hitpotential, geht's ab dem zweiten Vers an einer Stelle erst so richtig los, wo andere bereits ihr Pulver verschossen hätten. Alles in allem ein vielschichtiges, gut durchdachtes Werk, mit der nötigen Mischung inklusive.