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Show

Andreas Tilliander

"Show" bietet old-schooligen Sequenzer-Techno, einen Flirt mit Trance-Techno-Simplizismen aber auch wieder einige Vocal-Tracks vom Feinsten.
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"Show" bietet in der Folge old-schooligen Sequenzer-Techno, einen Flirt mit Trance-Techno-Simplizismen aber auch wieder einige Vocal-Tracks vom Feinsten.

Der Schwede Andreas Tilliander ist ein Veteran im Technozirkus. Nach einigen Jahren im skandinavischen Underground schaffte er Anfang des Jahrhunderts zur Hochzeit der Clicks'n'Cuts-Ära und diversen Veröffentlichungen auf dem Mutterlabel dieses Sounds, Force Inc., den Sprung über die nordischen Ländergrenzen. Seinem Minimalismus haftete dabei schon immer diese gewisse Wärme an, die die Musik auch über den Kreis der Nerds hinaus von Interesse machte.[ab]Tilliander ging es darum, Intellekt und Libido zu verknüpfen - völlig offensichtlich wurde dies ab 2005 mit R'n'B-Projekten, die sich dem Bouncen ohne Berührungsängsten näherten. Leider wurde die Mainstreamness so nicht vom Publikum erkannt. "Show" zeigt nun, dass sich Tilliander trotzdem nicht beirren lässt auf seinem Weg des Popismus, sich aber auch nicht noch weiter aus dem Fenster lehnt bei der Umsetzung dieses Anliegens - sondern viel eher eine Phase der partiellen Rückbesinnung eingeläutet hat. "Show" bietet in der Folge old-schooligen Sequenzer-Techno, einen Flirt mit Trance-Techno-Simplizismen aber auch wieder einige Vocal-Tracks vom Feinsten.