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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Hot Shot

Shaggy

“Dieses Album ist wie eine Achterbahnfahrt”, verspricht uns Mr. “Boombastic” Shaggy Burrel. Schön. Also anschnallen, kann schließlich rasant werden so eine Achterbahnfahrt: mal geht es rauf, mal geht es runter, mal fährt das Vehikel atemlos schnell, mal schnaufend langsam. Ab
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Autor: intro.de

“Dieses Album ist wie eine Achterbahnfahrt”, verspricht uns Mr. “Boombastic” Shaggy Burrel. Schön. Also anschnallen, kann schließlich rasant werden so eine Achterbahnfahrt: mal geht es rauf, mal geht es runter, mal fährt das Vehikel atemlos schnell, mal schnaufend langsam. Aber: eine Achterbahnfahrt auf dem Rummel bereitet dem Körper mehr Spaß als die imaginäre, kippt der Klangkorpus hier doch ein ums andere Mal zu sehr ins grob Pauschale. Sicher, die Lässigkeit und der Sex-Appeal – besonders beim Duett mit Janet Jackson (“Luv Me, Luv Me”) ist er ganz Sexprotz – sind nach wie vor die Tugenden von Shaggy alias Orville Richard Burrel, beides aber kann im Fall von “Hot Shot” nicht ein ganzes Album stemmen. Zu sehr wird immer wieder dasselbe Süppchen aufgekocht. Dazu R&B-Süßlichkeiten, die das Ohr ebenso verkleben wie die honigsüßen Soul-Ausflüge. Wo nur sind die kickenden und umwerfenden Arrangements aus den Anfangstagen geblieben? Einzig Fragmente sind in der Formensprache zurückgeblieben, in den Hintergrund gedrängt von Popversprechungen, die genauso wie obige vollmundige Ankündigung nicht das halten, was sie beteuern.