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Kehren auf die Bretter der Welt zurück

Selig

Nach zahlreichen Nebenprojekten einzelner Mitglieder wollen es die Jungs um Sänger Jan Plewka nochmal wissen: Selig 2.0 bitte sehr.
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Nach zahlreichen Nebenprojekten einzelner Mitglieder wollen es die Jungs um Sänger Jan Plewka nochmal wissen: Selig 2.0 bitte sehr.

Man schrieb das Jahr 1994, wie aus dem nichts tauchte ein Quintett aus Hamburg auf und prägte, trotz ihres kompromisslosen Sounds, deutsche Rockmusik wie kaum eine andere Band hierzulande in jenem Jahrzehnt zuvor. Das selbstbetitelte Debüt entpuppte sich als Volltreffer und kletterte bis auf Platz 35 der deutschen Charts, in Österreich sogar auf Platz 12. Die Rede ist natürlich von Selig. Nach dem gefeierten Zweitwerk “Hier“, einem Echo und zahlreichen Touren als Headliner zeichneten sich allerdings Risse im Bandkollektiv ab, das 1997-er Album “Blender“ kann man im nachhinein durchaus als Abgesang einer Band verstehen, die mit dem Trubel schlichtweg nicht zurechtkamen, allen voran Sänger Jan Plewka.

Doch es gab durchaus ein Leben nach Selig, man nannte sich Kungfu, Zinoba oder TempEau, doch die Stimmen, die jene fünf wieder zusammen sehen wollten, verstummten nicht. Dahingehende Anzeichen oder gar Hoffnung gab es jedoch nie. Bis jetzt.

Fast 10 Jahre nach dem vorzeitigen Exitus gibt Motor Entertainment die frohlockende Botschaft bekannt: Alle fünf Mitglieder haben sich bereits seit einiger Zeit zusammengeschlossen, um wieder als Selig auf der Bühne zu stehen. Doch damit nicht genug, es wird auch noch an einer neuen Scheibe gewerkelt, die im Frühjahr 2009 erscheinen soll und mit Produzent Moses Schneider zurzeit feste Formen annimmt. Auch Konzerte bzw. Festivalauftritte sind fest im Blick, um dem heutigen Publikum zu zeigen, daß sie in jedem Fall noch relevant sind. Und natürlich reifer.