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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Geht den Bach runter

Schöftland

Vor drei Jahren überraschten die fünf Berner mit einem schier unglaublichen Debüt.
Geschrieben am

»Der Schein trügt« war genau das Album, das man sich von Kante zu jener Zeit noch mal gewünscht hätte. Dass dieses düster-poppige Wunder im Hinterland der Schweiz vonstatten ging, machte die Nummer nur noch interessanter. Dann aber verlor sich die Spur der Band, und der Zirkus zog weiter.

Und Schöftland 2013 fangen – trotz heimischer Kulturförderung – gefühlt wieder bei Null an. Schade. Und schade auch, dass das zweite Album nicht ganz an die emotionale und soundmäßige Geschlossenheit des Vorgängers anknüpfen kann. Der Gesang erinnert in seiner Aufgerautheit mehr und mehr an den jüngst verstorbenen Nils Koppruch, und das Songwriting ist vielseitiger geworden. Aber vielleicht ist es gerade Letzteres, was die Stimmung auch zu trüben vermag. Bläser, Rockismen, Country, Pop, Balladen ... Manege frei, Manege frei. Schlecht ist das nicht, aber zum Einstieg ins Schöftland sei weiterhin ihr Debüt empfohlen.

In drei Worten: Bern / Kante / Spur