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Bekanntgabe der Grimmepreis-Nominierungen

Schmidt vs. Stuckrad-Barre

Wer's gesehen hat, konnte schon fast ahnen, dass hier ein kleines Stück Fernsehgeschichte geschrieben wurde: im letzten Jahr wurde das Fernsehstudio der Harald-Schmidt-Show (in unserem Leserpoll auf Platz 2) für einen Abend zum Mini-Theater. Schmidt war damals von Benjamin von Stuckrad-Barres Re
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Wer's gesehen hat, konnte schon fast ahnen, dass hier ein kleines Stück Fernsehgeschichte geschrieben wurde: im letzten Jahr wurde das Fernsehstudio der Harald-Schmidt-Show (in unserem Leserpoll auf Platz 2) für einen Abend zum Mini-Theater. Schmidt war damals von Benjamin von Stuckrad-Barres Realsatire "Claus Peymann kauft sich keine Hose, geht aber mit essen" (in der FAZ erschienen) derart begeistert, dass er den Pop-Autor einlud, daraus ein Theaterstück zu schreiben und es live in der Show aufzuführen. Für diese Sendung ist Schmidt nun erneut für den Grimmepreis nominiert worden. Nachdem er schon zweimal den wichtigsten deutschen Fernsehpreis abräumen konnte, scheint ein dritter Erfolg wahrscheinlich, zumal er auch noch für seinen "Angemessenen Umgang mit den Ereignissen des 11. September" nominiert wurde. Damit nicht genug: auch Co-Moderator und Redakteur Manuel Andrack ist für einen Spezialpreis als "intellektuelles Alter Ego" Schmidts vorgeschlagen worden. Da erscheinen weitere Nominierungen wie RTL-Newsmann Peter Klöppel für die Berichterstadtung am 11. September, Anke Engelke für "Ladykracher", zwei "Tatorte" und Hannelore Elsner für "Die Unberührbare" schon fast blass. Die Verleihung findet am 22. März in Marl statt.