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Sam Sparro

Sam Sparro

Eine Modernität im Sinne von "Zurück in die Zukunft" liegt dem Album von Sam Sparro zugrunde. Denn zu der Zeit, als Prince und George Clinton ihre Hochphasen durchliefen, war der gebürtige Australier noch Quark im Schaufenster.
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Eine Modernität im Sinne von "Zurück in die Zukunft" liegt dem Album von Sam Sparro zugrunde. Denn zu der Zeit, als Prince und George Clinton ihre Hochphasen durchliefen, war der gebürtige Australier noch Quark im Schaufenster.

Aber 2008 verkauft sich sein Mix aus Soul, Funk und eklektischem Pop bestens, vor allem in der 2.0-Gemeinde: Einzig und allein mit Downloads schaffte es Sparro, seine Sommerhit-Single "Black And Gold" in die UK-Charts zu hieven. Alles nahm seinen Anfang, als er bei einem Gospelkonzert von Chaka Khan mit den viel zitierten Worten bedacht wurde: "Verdammt, der weiße Junge kann ja singen." Seitdem lebt der Mittzwanziger abwechselnd in London und Los Angeles und versucht diese Vorschusslorbeeren als Sänger, Produzent und Songschreiber zu rechtfertigen.

Ein treibender Beat, flächige Keyboards und eine weiße Soul-Stimme schließen sich auf dem Debütalbum zu einem luftig-sonnigen Sound zusammen. "21st Century Life" gleicht einer einzigen großen Discokugel, der Bass wirkt wie frisch von Bernard Edwards eingespielt. Und was würde der Artist Formerly Known As wohl zu "Hot Mess" oder "Recycle It!" sagen? Wahrscheinlich: "Yeah, recycle it!" Wenn Sam Sparro auf Albumlänge nicht so penetrant nach After-Work-Partys oder Großraumdiscos vor den Toren der Stadt klingen würde, dann ... egal, ich geh tanzen!