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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Electro-Open-Air

Ruhr-in-Love

Jahr für Jahr wächst beim Ruhr-in-Love nicht nur das Line-up, sondern auch die Publikumszahl. Phil Fuldner hat als regelmäßiger Gast einen intimen Blick auf das große Electro-Open-Air.
Geschrieben am
Was macht den besonderen Charme des Festivals für dich aus?
Wie der Name schon sagt, ist die RiL ein echtes Festival für den Ruhrpott. Das dokumentiert allein schon das Publikum: Das Event zieht viele Ruhrgebietsmenschen an, die sonst kaum elektronische Veranstaltungen besuchen. Es geht einfach ein wenig erdiger zu als auf anderen Outdoor-Partys: Currywurst meets Rave.

Was hat sich aus deinem Blickwinkel am stärksten verändert?
Ich muss sagen, dass die RiL schon sehr konstant geblieben ist. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Geschichte jedes Jahr mehr Menschen und vor allen Dingen mehr Medien anzieht. Mittlerweile hat dort fast jedes relevante Nightlife-Portal und jeder Musiksender seine eigene Stage.

Was war dein schönster Moment auf dem Festival?
Sehr angenehm überrascht hat mich das Verhalten der Leute auf der RiL im letzten Jahr: Es hat wie aus Eimern gegossen, und die Temperaturen waren alles andere als sommerlich. Trotzdem ist da kaum jemand schlecht gelaunt nach Hause gegangen. Stattdessen wurde es so eine Art »Woodstock« mit Schlammrutschen und Regentänzen. Die Gäste haben einfach mit Spaß und völlig verdreckten Klamotten weitergefeiert. Das war nicht nur für mich als DJ enorm motivierend und ansteckend.

Was war der beste Auftritt bislang beim Ruhr-in-Love? Und auf wen freust du dich dieses Jahr?
Ich fand den letzten Auftritt von Chris Liebing klasse. Er hatte auf der Main Stage performt, und sein Gig wurde von ständigen Schauern und zum Teil starken Windböen begleitet. Er hat es trotz der widrigen Umstände geschafft, die Meute mit prima Sound, witzigen Ansagen und schauspielerischem Talent bei Laune zu halten. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf ein lustiges Back-to-back-Set mit meinem alten Spießgesellen Ante Perry. Wie ich uns kenne, wird das vor allem wild.



29.06. Oberhausen § BMG a.k.a. Brachiale Musikgestalter, Dr. Motte, Felix Kröcher, Klaudia Gawlas, Laserkraft 3D, Moguai, Oliver Schories, Phil Fuldner b2b Ante Perry, Sorgenkint, Stefan Dabruck, ViperXXL, W&W u. v. a.