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»Köpenick ist, wo ich mir Power hole!«

Mit Romano in Köpenick

Mitte? Friedrichshain? Neukölln? So over! Dank Romano werden sich die Blicke nun endlich auch auf das eher rustikale Köpenick richten. Karola Szopinski und Dominik Wilzok flanierten mit dem Lokalmatador durch seinen Kiez im Südosten Berlins und lernten, dass Romano nicht nur ein neuer schräger Vogel in der Poplandschaft ist – sondern auch ein herzensguter Kerl. Wer ihn mal persönlich treffen will, sollte es an folgenden Orten versuchen ...
Geschrieben am

01 Bäckerei Jaenichen (Mahlsdorfer Straße 26)

Ein kurioser Anblick, dieser Mann mit geflochtenen Zöpfen, grüner Jets-Jacke und Joggingbuxe in der idyllischen Konditorei Jaenichen im Köpenicker Märchenviertel. Seit 1932 läuft hier zwischen Rotkäppchen-, Schneewittchen- und Dornröschenstraße der Ofen heiß. Romano ordert sein Standardgedeck: »Erdbeerkuchen, ‘ne Tasse Kaffee und ein Glas Sekt. Das ist Köpenick für mich. Wie bei Muttern, das find’ ich toll!«
Romano mit Bekannten in der Bäckerei Jaenichen
Bild: Phillip Himburg
Romano sucht sein Törtchen in der Bäckerei Jaenichen
Bild: Dominik Wilzok

02 Margitta’s Imbiss (Mahlsdorfer Straße 103)

Bei Margitta gibt’s das Kontrastprogramm: Dem Kieztreff, einem graffitibemalten Wohnwagenimbiss mit abgerockten Plastikstühlen und provisorisch geflickten Sonnenschirmen, droht die Schließung. »Seit 19 Jahren bin ick hier, und jetzt soll ick jehn. Ick krieg ja quasi keene Rente, und zu Hause rumsitzen kann ick nich!« erzählt uns die Inhaberin. Margitta und ihr Laden waren schon 2013 im Musikvideo zu Siriusmos »Itchy/Cornerboy« zu sehen, in dem Romano die Hauptrolle spielt. »Wir überlegen uns was, um Margitta zu helfen. Vielleicht ein Benefizkonzert, oder wir sammeln Spenden.«
Romano sucht den Margitta’s Imbiss auf
Bild: Phillip Himburg
Romano am Margitta’s Imbiss
Bild: Dominik Wilzok

03 Kaugummiautomat  (zum Beispiel Mahlsdorfer Straße)

Sie sind viereckig, mit Tags übersät und aus Köpenick nicht wegzudenken: die rot-weißen Berliner Kaugummiautomaten. Romano zitiert aus seinem Song »Immun«: »Alle tragen Masken, Mutti rastet völlig aus. Kein Bock auf Stress, spring auf mein Dreirad. Schenk ihr ‘n bisschen Schmuck ausm Automat. Ich zieh ‘nen Glitzerring und ‘n Klappmesser. Brech das Ding auf wie ein richtiger Gangster. Hab die Taschen voll, geh damit ins Einkaufscenter.« Heute ergattert er nur ein klebriges grünes Ding und freut sich trotzdem wie Bolle.
Romano am Kaugumiautomat in Köpenick
Bild: Dominik Wilzok
Romano ergattert er nur ein klebriges grünes Ding und freut sich trotzdem wie Bolle
Bild: Dominik Wilzok

04 S-Bahnhof Berlin-Köpenick (Stellingdamm 1-12)

Der Bahnhof Köpenick ist Romanos Tor zur Welt. Noch nie hat er außerhalb der Bezirksgrenzen gewohnt und hat das auch nicht vor. »Ich wüsste nicht, warum. Hier fühle ich mich wohl, und mit der Bahn komme ich in 30 Minuten überallhin.« Außerdem sind Fahrten mit dem »Sextrain« – so nennt er die Linie S3 – oft aufregend: »Man ist müde, hat viel Kaffee getrunken und ist dann manchmal so sexmäßig drauf. Man berührt sich kurz, kommt ins Gespräch ...«
Romano vor dem Bahnhof Köpenick, seinem Tor zur Welt
Bild: Dominik Wilzok
Romano winkt dem »Sextrain« nach - so nennt er die Linie S3.
Bild: Dominik Wilzok

05 Eisbar Friederici (Alt-Köpenick 33)

In der Altstadt gibt Romano sein historisches Fachwissen zum Besten: »Da stehen die ältesten Häuser Köpenicks – um 1610 gebaut. Ich bin auf der anderen Seite des Flusses in Spindlersfeld aufgewachsen. Unser schönes altes Haus wurde kurz vor der Wende abgerissen, um Platten zu bauen. Früher war das eine Taverne, daher war der Weg mit Hunderten Bierflaschenböden von 1900 gepflastert, der Wahnsinn! Wir hatten lange eine Außentoilette, heizten mit Kohlen. Vielleicht weiß ich daher manche Dinge mehr zu schätzen.«
In der Altstadt gibt Romano sein historisches Fachwissen zum Besten
Bild: Dominik Wilzok
Romano vor seiner Eisbar Friederici
Bild: Dominik Wilzok

06 Bronzestatue Hauptmann von Köpenick (Alt-Köpenick 21)

»Das ist das legendäre Rathaus von Köpenick, wo der Hauptmann damals rein ist. Der hatte sich beim Trödler ‘ne Uniform geholt, ein paar Soldaten angeheuert und gesagt, er will hier die Kasse abholen. Das war im strengen Preußen was total Krasses.« Romano selbst hat hier mal in der Denkmalschutzbehörde gearbeitet. Ob er bei seiner Pose vor der Statue den Staat Preußen verkörpern will?
Klaps auf den Po...vom Hauptmann von Köpenick
Bild: Phillip Himburg

07 Schloss Köpenick  (Schlossinsel)

»Heute sind wir barock drauf!« Am malerischen Schloss Köpenick blüht Romano noch einmal so richtig auf und lässt seinen Regionalstolz raus: »Das liebe ich: Einerseits genieße ich hier das kleinstädtische Flair und die Natur – Köpenick ist der grünste Stadtbezirk! Auf der anderen Seite hab ich die Nähe zur Großstadt. Ich will nicht aus der Tür treten und sofort 10.000 Leute sehen, sondern ‘nen kleinen Plausch mit der Oma halten. Hier ist der Ort, der mich auffängt, wo ich mir Power hole.«
Romanos Schloss Köpenick
Bild: Dominik Wilzok
Hier holt sich Romano seine Power
Bild: Dominik Wilzok
Klick auf's Bild, um Romanos Tour durch den Berliner Stadtteil Köpenick nachzuverfolgen
Bild: Hörstmann Unternehmensgruppe

Romano

Jenseits von Köpenick

Release: 11.09.2015

℗ 2015 Romano, under exclusive license to Virgin Records, a division of Universal Music GmbH

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