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Body Talk Pt. 2

Robyn

Aus diesen drei Halbjahrs-EPs hätte man sogar sechs für zwei Jahre stricken können. Alles irre, aber eben auch irre gut.
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Aus diesen drei Halbjahrs-EPs hätte man sogar sechs für zwei Jahre stricken können. Alles irre, aber eben auch irre gut.

Bei Robyn erfüllt sich mit diesem Part zwei gerade die abenteuerliche Idee, dem Prinzip Album einen Arschtritt zu verpassen und über sechs Monate stattdessen drei EPs rauszugeben. Dabei verfestigt sich erst mal der Eindruck, dass die schwedische Pop-Chefin hier einfach nur drei Longplayer tröpfchenweise rausrückt. Zweimal neun und diesmal acht Songs rotieren – insgesamt also 26!

„Pt. 2“ etabliert in jedem Fall den im Gesamt-Titel angelegten Dance-Aspekt von Robyns sehnsüchtig-bittersüßem Pop-Entwurf. Die trademarkige Melodieseligkeit wird gehalten – trotz aller artifiziellen Sounds aus den verhornten Fingern Klas Ahlunds. Herausragend sicher das Featuring mit Snoop Dogg, in dessen Text es um irgendwas mit „Fuck“ geht – bestimmt irgendwie geil, mal mit einem Logopäden zusammen entschlüsseln. Überdauerkraft findet sich zudem bei „Love Kills“. Sowie die Erkenntnis: Aus diesen drei Halbjahrs-EPs hätte man sogar sechs für zwei Jahre stricken können. Alles irre, aber eben auch irre gut.

In drei Worten: Konzept / Bittersüß / Chefinnen-Pop