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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Under The Blacklight

Rilo Kiley

Auf ihrem vierten Album haben die Kalifornier mittlerweile das letzte bisschen Saddle-Creek-Verschrobenheit aufgegeben. Rilo Kiley sind zu einem gefälligen, eingängigen und dabei gar nicht belanglosen Pop-Act geworden. Die meisten der neuen Songs stehen der Band und besonders Sängerin Jenny Lewis so
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Auf ihrem vierten Album haben die Kalifornier mittlerweile das letzte bisschen Saddle-Creek-
Verschrobenheit aufgegeben. Rilo Kiley sind zu einem gefälligen, eingängigen und dabei gar nicht belanglosen Pop-Act geworden. Die meisten der neuen Songs stehen der Band und besonders Sängerin Jenny Lewis sogar sehr gut. Das subtilere und dabei buntere Soundgewand lässt deutlich mehr Platz für die außerordentlichen Texte der Ex-Schauspielerin. Das stilistische Spektrum wurde dabei neben den bekannten Rock-, Folk- und Country-Anleihen um Funk und Disco, z. B. in "Breakin' Up", erweitert. Außerdem steht Lewis mit ihrem Gesang noch präsenter im Mittelpunkt der Platte als zuvor schon.

Manche Tracks lassen sogar die Vermutung zu, dass sie als eine Art rothaarige Madonna aufgebaut werden soll. "Under The Blacklight" zeigt wie schon das extravagante Video zur ersten Single "The Moneymaker" zumindest fürs Erste, dass sie dazu durchaus in der Lage ist.