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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Unapologetic«

Rihanna

Rihanna buchstabiert Megastar und vereint geschmackvolle R’n’B/Pop-Hits mit Massenwahn.
Geschrieben am
Rihanna ist überall. Die Bezeichnung Megastar, so sehr sie uns auch an längst vergangene MTV-Zeiten erinnert, könnte im Lexikon vom Gesicht der 24jährigen illustriert werden. 2008 ernannte David Thompson, Premierminister von Rihannas Geburtsland Barbados, ihr zu Ehren sogar den 21. Februar zum offiziellen »Rihanna Day«. Zwar konnte sich der Festtag nicht als regulärer Feiertag etablieren, am Weltruhm der Künstlerin hat sich aber seither wenig geändert. Gegenwärtig freut sich Rihanna über rund 62 Millionen Facebook-Fans und konnte bisher weltweit insgesamt über 270 Platin-Schallplatten sammeln. Beeindruckende Zahlen. Kein Wunder, dass sie das TIME Magazin aktuell als eine der »100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt« listet.

Das neue Album »Unapologetic« wird an diesem Zustand wenig ändern, schafft es doch gekonnt den Spagat zwischen Masse und Klasse. Für die Geschmäcklerfraktion gibt es professionelle R’n’B-Hits wie »Diamonds«, das Eminem-Feature »Numb« oder »Jump«, bei dem vor satter wie unvermeidlicher Dubstep-Kulisse Ginuwines »Pony« gesattelt wird. Hierzu kann auch tanzen, wer seinen Musikgeschmack für elaboriert hält. Anders verhält es sich mit dem Chris Brown-Gastspiel »Nobody’s Business« oder der so-called Powerballade »What Now«. Den Tiefpunkt erreicht das Album allerdings dank David Guetta. Der Beat von »Right Now« wird von einem konstanten Gedanken begleitet: »Er wird doch nicht?! Doch, er tut’s«. Ein Lied wie literweise Wodka-Red Bull und das Verkaufsargument Nummer 1 für die Großraumdisco.